UPDATE BAUSTELLE

10.2025

Die Transformation des Bauerhauses von 1962 läuft auf Hochtouren oder anders gesagt: das Haus erlebt gerade seinen zweiten Frühling.

Damals mit großzügigen Fluren und langen Wegen, wird der Bestand nun Schritt für Schritt in die Gegenwart übersetzt. Gemeinsam mit den Bauherr*innen entstand ein Konzept, das mutig in den Bestand eingreift: neue Verbindungen zwischen den Geschossen, reduzierte Verkehrsflächen, zusätzliche Öffnungen für Licht und Sichtbeziehungen und ein neues Treppenhaus bringen Struktur, Orientierung und Großzügigkeit.

Ein echter Meilenstein auf jeder Baustelle: Wände und Decken sind verputzt und der Estrich ist verlegt. Ab diesem Zeitpunkt wird aus einem Rohbau langsam Architektur, da die Räume anfangen, ihre spätere Atmosphäre zu zeigen.

Mich beeindruckt die enorme Eigenleistung der Bauherr*innen: vom Betonsägen über Fassadenumbauten, Fliesen- und Schreinerarbeiten bis hin zur täglichen Baustellenlogistik und Verpflegung kommt hier fast alles aus Familienhand. Ein echtes Generationenprojekt zwischen Bestand, Transformation und sehr viel Leidenschaft.

Gute Architektur entsteht nicht nur am Schreibtisch, sondern vor allem durch Menschen, die anpacken.

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