Machbarkeitsstudie in Varianten zur Erweiterung des Gymnasium Ergolding
Landkreis Landshut
Bauherr
Landkreis Landshut, vertreten durch Kreiseigenen Hochbau
Öffentlicher Auftraggeber / Bauen für die Gemeinschaft
Leistung
Projektentwicklung, Raumprogramm & Förderthemen
Grösse
BGF 6.000m² / 20.000m²
Zeitraum
01.2019 - 01.2020
Das Gymnasium Ergolding, ein vierzügiges Gymnasium mit 2´fach-Sporthalle, wurde 2013 fertiggestellt und mehrfach ausgezeichnet. Aufgrund steigender Schülerzahlen und der Wiedereinführung des neunjährigen gymnasialen Bildungsgangs (G9) stand die Schule bereits ab dem Schuljahr 2018/2019 vor neuen räumlichen Anforderungen. Ziel war es, den Standort zukunftsfähig auf eine Fünfzügigkeit auszurichten.
Neben zusätzlichen Klassen- und Fachräumen wurden Flächen für Ganztagsangebote, Versorgung und Sport benötigt. Auch pädagogische Außenräume, Parkierungs- und Wirtschaftsflächen sowie Sportanlagen waren Teil der Aufgabenstellung und wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie systematisch untersucht. In enger Abstimmung mit Schulleitung und Verwaltung wurde zunächst ein tragfähiges Raumprogramm entwickelt. Darauf aufbauend entstand eine Machbarkeitsstudie, die unterschiedliche Standortoptionen sowie Erweiterungs- und Umnutzungsmöglichkeiten analysiert.
Untersucht wurden sowohl mögliche Grundstücke für den Neubau einer 3´fach-Sporthalle als auch die Entwicklung eines sogenannten Unterstufenhauses. Dieses ergänzt das Gymnasium funktional und bündelt die Jahrgangsstufen der Unterstufe sowie die Fachbereiche Natur und Technik und EDV. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Analyse der Bestandsgebäude. Dabei wurden sowohl das bestehende Gymnasium mit unterschiedlichen Umbauvarianten als auch die angrenzende Schule, das sonderpädagogische Förderzentrum, in die Betrachtung einbezogen. Ebenso flossen die bereits von Anfang an geplante und genehmigte Erweiterung des Gymnasiums um vier Klassenräume, einen Ausweichraum und ein Büro in die Gesamtüberlegungen ein.
Die Ergebnisse aus Raumprogramm und Machbarkeitsstudie bilden die Grundlage für das anschließende VgV-Verfahren.
An der Machbarkeitsstudie waren neben dem Kreiseigenen Hochbau seitens des Landkreis Landshut, die Nutzerinnen der Schule, die zuständige MB-Dienststelle und die Regierung von Niederbayern eingebunden.