Machbarkeitsstudie Kafkastraße 9, München-Neuperlach
Grundschule, Sporthalle mit Tiefgarage, Haus für Kinder & Untersuchung zu Wohnraumpotential
Bauherr
Landeshauptstadt München
Öffentlicher Auftraggeber / Bauen für die Gemeinschaft
Verfahren
Projektentwicklung & Stadtplanung
Grösse
2,3ha / BGF 13.000m² - 16.000m²
Zeitraum
01.2021 - 09.2022
Beteiligte
Wolf D. Auch, REALGRÜN und Lukas Walz, Möhler & Partner Ingenieure AG
1967 erfolgte als ein Beitrag zur Behebung der Wohnungsnot die Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt der Entlastungsstadt Neuperlach, nach der positiven Entwicklung Münchens. Das Schulgebäude an der Kafkastraße 9 wurde 1972 fertiggestellt, allerdings erst im September 1975 als Grundschule in Betrieb genommen. Pädagogische Bedarfe an Größe und Funktion der Grundschule haben sich gegenüber der Bestandsschule von 1972 stark verändert. Mittels FOOTPRINTS und stereotyper Baukörper wird ermittelt, ob die notwendigen Flächen auf dem Grundstück an der Kafkastraße 9, München-Neuperlach untergebracht werden können.
In der Studie wurde in einigen Varianten und Userstories untersucht, ob auf dem Bestandsgrundstück der Neubau für eine 5-zügige Grundschule mit 3-fach Sporthalle und einer Tiefgarage, sowie Außenanlagen und Freisportflächen im Rahmen des geltenden Baurechts, einer diversen Nachbarschaft und den hohen Anforderungen an den Naturschutz, sowie termin- und kostengerecht umgesetzt werden kann. Neben Schule und Sporthalle war der Nachweis der Machbarkeit für ein Haus für Kinder, System 2-4-0, sowie die Überprüfung der Möglichkeit mehrere Dienstwohnungen für städtische Angestellte unterzubringen zu führen.
Das Schulgrundstück besteht aus mehreren Grundstücken mit insgesamt ca. 2,30h. Auf dem ebenen Grundstück sind beachtliche Baumgruppen verteilt, die die Bestandsgebäude eingrünen. Das Grundstück wird außerdem dreiseitig von einem dichten Baum- und Strauchlayer umstanden und verleihen dem Grundstück einen grünen Inselcharakter. Der Baumbestand ist mittlerweile um die 50 Jahre alt.
Neben der Untersuchung einer Neubaustruktur, die in verschiedenen Bauabschnitten umgesetzt werden soll, wurden auch das Thema des Erhalts, der Transformation und Ergänzung des Bestandes untersucht und diskutiert.
Neben dem Baureferat, dem Referat Gartenbau und dem Referat für Bildung und Sport waren seitens der Landeshauptstadt München das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, die Lokalbaukommission, die Untere Naturschutzbehörde, sowie das neue Mobilitätsreferat in die Studie involviert.